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Archäologische Landesausstellung NRW

2,5 Millionen Jahre lebte der Mensch als Jäger und Sammler. Vor 12.000 Jahren vollzog sich jedoch ein fundamentaler Wandel: Der Mensch wurde sesshaft. Diese jungsteinzeitliche Revolution ist für die Menschheitsgeschichte noch bedeutender als die industrielle Revolution des 19. Jahrhunderts. Sie steht am Anfang der modernen Zivilisation in Europa und ist zugleich Ausgangspunkt für viele Errungenschaften aber auch Probleme unserer Gegenwart.
(Text in Auszügen aus der Projektbeschreibung, ©LWL)

Die Archäologische Landesausstellung stellt eine der faszinierendsten Epoche der Menschheitsgeschichte vor. Als Kooperationsprojekt angelegt, ist sie nach den beiden Standorten LVR-LandesMuseum Bonn und Lippisches Landesmuseum Detmold aktuell bis Ende Oktober im LWL-Museum für Archäologie in Herne zu sehen.

 
Die verschiedenen Themen wurden als Insellösung konzipiert und beziehen sich jeweils auf eine bestimmte Steinform der Jungsteinzeit. Was uns heute zudem als »graue Steinzeit« vorkommt, war in Wirklichkeit eine bunte, vielfältige Welt. Diese wurde innerhalb der Stationen mit kräftigen Farben widergespiegelt. Gemeinsam mit den beiden Architekten Gerd Kalhöfer (Architekturbüro Kalhöfer-Korschildgen) und Claudia Hoffmann plante ich die Wanderausstellung. Mein Part war die Konzeption und Entwurfsplanung des neolithischen Teils sowie der die Planung des zweiten Teils »Leitfunde«. Gerd Kalhöfer und Claudia Hoffmann übernahmen die Ausführungsplanung und Anpassungsplanung für die jeweiligen Standorte.

www.revolution-jungsteinzeit.de

Fotos: Jörg Hempel