Die vier Phasen eines Projektverlaufes.

Jeder Auftrag ist eine Chance, eine individuelle Ausstellung für ein bestimmtes Thema und einen besonderen Ort zu schaffen. Dabei durchläuft jedes Projekt verschiedene Phasen.

Unsere Vorgehensweise folgt einem Ablauf, in dem alle Beteiligten ihr spezielles Fachwissen in bestimmten Phasen einbringen. Die Einhaltung eines klar definierten Ablaufes sichert dabei nicht nur das beste Ergebnis, sondern bietet auch termingerechte Lösungen im Rahmen des vereinbarten Budgets.

 

fahneZieldefinition/Analyse

In der ersten Phase werden die Ziele und Wünsche an die geplante Ausstellung formuliert. Was soll die Ausstellung leisten? Welche Themen und Exponate stehen im Vordergrund?

Jede Zusammenarbeit beginnt mit einem ausführlichen Gespräch aller am Projekt Beteiligten. Wir analysieren die Ausgangssituation und arbeiten Schwerpunkte heraus, die es Ihnen ermöglichen, sich von anderen Museen und ähnlichen Ausstellungstypen abzuheben. Ein Zielgruppenprofil hilft zu klären, wer Ihre Besucher sind, welche Bedürfnisse sie haben und welche neuen Besuchergruppen ggf. hinzugewonnen werden könnten. Zudem ergibt eine Bewertung Ihrer Ausstellungsräume, Ihrer Exponate und deren konservatorische Anforderungen sowie der zur Verfügung stehender Ressourcen ein vollständiges Bild der Planungsbedingungen. Anhand dieser Informationen erarbeiten wir mit Ihnen gemeinsam die Kernaussage des geplanten Vorhabens.

 

lampeKonzeption und Entwurf

Im zweiten Schritt werden verschiedene konzeptionelle Ansätze entwickelt. Die in Phase 1 getroffenen Kernaussagen bilden dabei die Richtlinien zur Bestimmung des »roten Fadens« und einer schlüssigen Ausstellungsnarration.

Ausgehend von den Ergebnissen folgt die Erstellung eines Storyboards und die Entwurfsplanung. Anhand von Skizzen, Zeichnungen und Arbeitsmodellen erstellen wir ein lebendiges Konstrukt, das im weiteren Verlauf unserer Arbeit kontinuierlich weiterentwickelt und überprüft wird. Mit der Festlegung des Gestaltungsprinzips wird auch der visuelle Charakter der Ausstellung deutlich. Vorschläge für Farb- und Materialwahl, Typografie, Stilelemente und grafische Komponenten werden vorgestellt. Aus der erarbeiteten Kommunikationsstruktur ergeben sich zudem Umfang und Art von Informationseinheiten, Vertiefungsebenen und der Einsatz audiovisueller Medien.

 

stiftAusführungsplanung

Mit der Festlegung des Gestaltungsprinzips und der Kommunikationsstruktur werden Stücklisten für Bild-Textpanels, Informationsdesign, Multimediastationen, Exponatpräsentationen etc. erstellt.

In dieser Phase nimmt Ihre Ausstellung samt Mobiliar, Vitrinen, Licht und Einbauten ihre endgültige Form an. Anhand von Ausführungszeichnungen wird solange an der Feinplanung gearbeitet, bis alle Details definiert sind und an Fachgewerke und Spezialisten vergeben werden können. Je nach Terminplanung und Auftragsumfang umfasst diese Phase auch Evaluationsschritte. Abschließend werden Leistungsverzeichnisse erstellt und Fachfirmen für die Umsetzung ausgewählt. Ein Vergabeverfahren regelt die Beauftragung der an der Umsetzung Beteiligten.

 


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Umsetzung, Realisation

Alle Ausführenden arbeiten auf einer Vertragsgrundlage nach VOF,VOL oder VOB und nach festgelegtem Bauablaufplan. Die Arbeiten der Fachfirmen erfolgen parallel und Hand in Hand. Sie werden von uns fachlich und zeitlich koordiniert und betreut.

Um das Budget in der Endphase immer vor Augen zu haben, wird ein Kostenspiegel erstellt und wiederholt aktualisiert. In regelmäßigen Arbeitstreffen besprechen wir den aktuellen Stand der Bauphase und klären Entscheidungen zur Umsetzung. Zum Schluss erfolgt die Abnahme aller Leistungen. Nachdem alle Staub erzeugenden Arbeiten abgeschlossen sind, werden Ihre Exponate ein- und die Beleuchtung ausgerichtet. Nun steht der Eröffnungsfeier nichts mehr im Wege.